111

Ute

take_01_TOA5118_01_2_3_tonemapped_02_small(1)

Nach 10 Jahren Schulzeit ein Jubelschrei, ab in die Arbeitswelt, Ausbildung zur Arzthelferin und dem Beruf  27 Jahre treu geblieben, ich konnte meine Freizeit gut planen und das Handballspielen ist meine große Leidenschaft geworden. Mein Leben war sehr bodenständig, alles drehte sich um Celle herum.

Dann 1987 wurde mir das erste Mal der Boden unter den Füßen weggerissen: Diagnose Gebärmutterkrebs mit 23 Jahren. O.K. alle Therapien gut überstanden, tja ich konnte keine Kinder mehr bekommen.

Sport, Job, Familie, Freunde, alles war da und ich war nach 5 Jahren geheilt.

Dann der nächste Schock mit 44 Jahren Brustkrebs. O.K. ich bin Sportler, ich habe mit Hilfe von Volker, Familie, Freunden und Ärzten auch diesen Gegner besiegt.

Danach kam eine Wende in meinem Leben, ich habe meinen Job als Arzthelferin gekündigt. Eigentlich war es Volker der für mich gekündigt hat, denn nach 20 Jahren Praxiszugehörigkeit war es für mich, als ob ich eine Freundschaft verlasse.

Mein neuer Job war bei meinem Mann im Büro, so konnte ich meinen Arbeitsrhythmus nach meiner gesunheitlichen Fitness abstimmen.

2011 war der Umzug in die Milchstelle mit 3 Generationen. Ja, wir leben auf einem Mehrgenerationenhof, hier habe ich nach anfänglichen Schwierigkeiten meinen Punkt gefunden. Ich kann nicht genau sagen, wann und wie es passiert ist, aber jetzt bin ich hauptberuflich in meiner Werkstatt. Ich habe hier unter anderem  das Schweißen für mich entdeckt und so zu meiner beruflichen Leidenschaft gefunden, die ich gerne mit anderen teilen möchte.

volker11

Volker

Volkervolker1

Nach der erfolgreichen Absolvierung meiner Geburt  bin ich gefühlt sofort ins Arbeitsleben getreten und halte mich heute noch für unentbehrlich. Meine hochgesteckten Ziele, an denen ich täglich arbeite, sind zu akzeptieren, dass mein Sohn stärker, schneller und ausdauernder ist. Dass meine Frau ihr eigenes Leben lebt und ich beiden öfter als früher im Weg rum stehe. Gedanken mache ich mir momentan nur, dass dieser Tatbestand mir immer besser gefällt.  Ich bin gelernter Zimmermann und Tischler und kehre nach über 30 Jahren zu meine Wurzeln zurück. Ich leite die Work Shops und gestalte ansonsten meine eigenen Ideen. Ich bin wie Ute und Marlon hauptberuflich in der Milchstelle.

 

Marlon ist der schlauste Mitarbeiter der Milchstelle. Er hat sein Bachelor of Engineering in der Tasche und ist bestandener Schweißfachingenieur. Von der Schulbank an die Werkbank. Er hat sich tausendmal bei uns bewährt und immer wieder gezeigt, warum er diesen Titel mit Recht trägt. Er ist seit Januar 2019 fest in der Geschäftsleitung und wird in den nächsten Jahren sich weiter einfuchsen. Dann schickt er die beiden Alten langsam inden Ruhestand und wird das Schiff alleine lenken.

privat 021marlon kettensägeMarlon

Marlon beim Möbelbau